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Günter Nehring
Mozartkugeln auf Umwegen


Taschenbuch Januar 2021
260 Seiten | ca. 12,5 x 19,0 cm
ISBN: 978-3-96014-793-0
ISBN (E-Book): 978-3-96014-800-5



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Heinz und Gabi leben in glücklicher Ehe in Heidelberg und arbeiten gemeinsam im vom Vater geerbten Schokoladenladen.
Doch der Vorfall mit Heinz und einer Dame im hellblauen Kostüm trübt diese Idylle im verflixten siebenten Jahr erheblich.
Heinz plant eine Reise nach Salzburg, um die Fertigung von Mozartkugeln in seinem Geschäft einzuführen. Eine Flugzeugverwechselung von Heinz führt ungewollt zur Strandung in New York, was bei Gabi den Verdacht auf Untreue weiter verstärkt. Sie rächt sich ihrerseits mit, aus ihrer Sicht berechtigten, Abenteuern in Heidelberg.
Nach zahlreichen Irrungen und Wirrungen auf weiteren Wegen von Heinz und Gabi, kommt das Ehepaar zur formalen Versöhnung in Heidelberg wieder zusammen. Sie planen die Reise nach Salzburg gemeinsam nachzuholen. Heinz muss aus dringenden Gründen früher anreisen und erwartet am Folgetag Gabi am Flughafen. Aber sie kommt dort nicht an. Was war geschehen?
Der Verdacht

Gabi erwachte heute sehr früh, denn ihr Mann Heinz wollte unbedingt pünktlich auf dem Flughafen Frankfurt sein. Und von Heidelberg aus musste man immer, ob bei Tag oder Nacht, mit Stau rechnen. Sie wollte Heinz bis zum endgültigen Abflug begleiten, denn eine innere Unruhe trieb sie dazu, ihren Mann möglichst nicht aus den Augen zu lassen.

Und was war der Grund?
Heinz und Gabi betrieben gemeinsam einen von Heinz´s Vater geerbten Schokoladenladen in der Heidelberger Innenstadt. Ihr Verhältnis zu einander war bisher von anfangs total verliebt bis jetzt in einen mehr geschäftsmäßigen Zustand abgekühlt. Und nun, im verflixten siebenten Jahr ihrer Ehe, hatte sich ein Verdacht ergeben, der sie fortan nicht mehr losließ.
Sie kam vor einiger Zeit früher als geplant nach Hause, in die gerade fertig gebaute Villa am Hang der Thingstätte-Heidelberg. Sie lag in der Ludolf-Krehl-Straße mit dem herrlich weiten Blick in die Rheinebene. Ein Traum ging damals bei der Einweihung in Erfüllung, auch wenn das Glück eines Kindersegens zu ihrem Leidwesen noch ausgeblieben war.
Sie hatte gerade die Eingangshalle betreten, als sie auf dem Sofa im Wohnzimmer eine junge Dame erblickte, die sich bei Gabis Eintreffen sofort in Habachtstellung begab und verdächtig versuchte ihr himmelblaues Kostüm zu glätten. War sie ertappt worden oder war alles möglicher-weise nur harmlos? Unübersehbar verlegen, behauptete Heinz sofort, dass es sich, nach korrekter Vorstellung der Dame, um eine Journalistin handele, die eine Zeitschrift: Der Schokoladenmacher herausgegeben hatte und diese weiter vertreiben wollte. Nur war von einem derartigen Journal auf dem Couchtisch nichts zu sehen. Und warum musste dieses angebliche Geschäft in ihrer Wohnung und nicht im gemeinsam geführten Schokoladenladen abgewickelt werden? ,fragte sich Gabi innerlich aufgewühlt. Sie stand sprachlos zwischen Heinz und der Dame. Nicht einmal zu einer, aus ihrer Sicht berechtigten, Gardinenpredigt war sie imstande. Die angehende Journalistin benutzte die Gelegenheit des eingetretenen Gesprächsvakuums, um sich eilig von Heinz zu verab-schieden, ohne Gabi eines Blickes zu würdigen.
„Wir können uns ja später noch einmal zu unseren Geschäftsbeziehungen treffen“, flüsterte sie Heinz ins Ohr. Nahm ihr schickes schwarzes Lederhandtäschchen an sich, winkte ihm verstohlen noch einmal zu und schlängelte sich an Gabi, aufreizend mit den Hüften schaukelnd, vorbei zur Wohnungstür hinaus. Von der anschließenden lautstarken Auseinander-setzung zwischen Gabi und Heinz konnten später sogar die Nachbarn noch ein Lied singen.

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