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Klaus-Dieter Zentgraf
Der leise Blick
Politische und soziale Fotografie 1986-2016

Taschenbuch Juni 2017
606 Seiten | ca. 21,0 x 29,7 cm
ISBN: 978-3-96014-289-8


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Im Rahmen der kulturpolitischen Berichte von ENOS wurde der fünfte Bericht unter dem Titel „Der leise Blick“ herausgegeben, der sich in drei Bände gliedert. Der erste Band hat den Untertitel „Mensch und das Porträt“, der zweite Band den Untertitel „Das soziale Leben“ und der dritte Band den Untertitel „Steingewordene Soziologie“, der sich auszugweise der Stadt, dem öffentlichen Raum, den Plätzen, Straßen und den Gebäuden widmet.
Auf 606 Seiten werden 1259 Fotos präsentiert, die in der Zeit von 1986 bis 2017 entstanden sind. Der rote Faden ist die soziale Fotografie. Es ist eine erste Publikation in dieser Art, die sich in Form von 40 Kapiteln aufspaltet und wie ein Fototagebuch geschrieben wurde. Die Bilder sind die Worte dieses Tagebuchs. Sie erzählen Geschichten. Es gibt ein Sprichwort „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“. Wenn dieses Sprichwort mathematisch umgewandelt wird, so sind 1259 Bilder wie 1.259.000 Worte. In einem normalen Text stehen im Durchschnitt auf einer Seite 400 Worte. Damit könnte der „Der leise Blick“ 3148 Seiten umfassen.
30 Jahre Fotografie, das sind Erfahrungen aus vielen Ländern der Erde (z.B. Mongolei, Vietnam, Sri Lanka, Syrien, Kenia, Marokko, Mexiko und Kuba) in Form von Bildern. In dieser Zeit hat sich eine Summe von Veränderungen in der Fotografie abgezeichnet. Die Digitalisierung hat die Art der Aufzeichnung, der Speicherung, der Wiedergabe und der Weitergabe verändert. In diesem Prozess eine eigene Sprache und Form zu finden, das ist eine Herausforderung.
Ein weiteres Problem ist die sintflutartige Erzeugung von Bildern ohne Hinweis auf die Zeit, den Ort, den Fotografen und den Hintergrund. Die Halbwertzeit im Bewusstsein der Menschen ist sehr kurz. Wir können heute noch nicht erahnen, welche Auswirkungen in der Zukunft Bilder haben werden.
In dieser Hinsicht sind die drei Bände eine Art von Reflexion auf die Fotografiegeschichte und ihre Möglichkeiten in der Vergangenheit. Darum ist auch der Titel bewusst so gewählt worden. Blicke können nicht „leise oder laut“ sein. Es ist eine übertragende Formsprache, Dinge zu sehen, Bilder zu konsumieren.
Warum sind auch alle Bilder in Schwarz/Weiß wiedergegeben, obwohl der Ursprungsbeleg oft in Farbe war? Es gibt verschiedene Gründe, dies zu praktizieren. Der wichtigste Grund ist die Schaffung eines Gesamtkunstwerkes in seiner Ausstrahlungskraft und in seiner Aussageintensität.

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