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Dörte Weykonath-Grimm
Was sind denn wohl calcots?


Taschenbuch Juni 2015
156 Seiten | ca. 14,8 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-86468-960-4


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Clara Gerke versucht sich nach vielen Jahren als Mutter und Hausfrau mit einem Wiedereinstieg ins Berufsleben. Als im Schnellverfahren geschulte Reiseleiterin begleitet sie eine Busreise nach Andalusien und im Anschluss eine Flugreise nach Katalonien in die Provinz Tarragona.

Informative, kulinarische und mal heitere, mal weniger lustige Erlebnisse, die Lust auf eine Reise nach Spanien machen sollen.
Es gibt 90 Minuten Freizeit und man verabredet sich vor der Arena, um dann gemeinsam zum Busparkplatz zu gehen. Natürlich schließen sich einige wieder Clara an. Allein sein gibt es in diesem Job wohl nicht, aber das ist ja auch egal. Clara hat Hunger. In einer kleinen Fußgängergasse hat sie ein Restaurant entdeckt, in dem sie ihren Hunger stillen will. Hnos. Macias - Gebrüder Macias steht auf dem Schild. Es gibt 2 Eingänge: Einen für das Restaurant und einen weiteren, durch den eine Bar mit vielen leckeren Tapas zu sehen ist. Dorthin zieht es die Gäste. Während sie die Bestellungen für ihre Gäste aufgibt und ein Kellner sich alle Mühe gibt, die Kunden schnellstens zu versorgen, guckt der Wirt Clara an und fragt auf Spanisch: „Bist du Reiseleiterin und zum ersten Mal in Ronda?“ Clara bestätigt das und nachdem die Gäste versorgt sind, nimmt der Wirt Clara mit in den Nebenraum. „Dies ist der Reiseleitertisch“ sagt er. „Wer mir Gäste bringt, darf umsonst essen.“ Oh, das ist aber nett. Clara will sich etwas aus der Karte aussuchen, aber da hat sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht. „Hier wird gegessen, was auf den Tisch kommt und was ich selber auch esse“, ist seine Ansage und schon ist eine Tonschale mit etwas, was aussieht wie Gulasch, auf dem Tisch. Sehr lecker gewürzt und ein Glas Rotwein gibt es auch dazu. Es ist „rabo de toro“, Ochsenschwanz, den Clara da mit Genuss isst. Vom letzten Stierkampf, wie der Wirt ihr erzählt. Aber der macht ein Gesicht, als könne man ihm auch nicht alles glauben. Er ist ein echter Hingucker. Sein Hobby scheint es zu sein, Krawattennadeln zu sammeln, denn an seinem Schlips sind mindestens 30 Stück befestigt. Eigentlich müsste er ganz gebückt gehen wegen der Schwere.

Beim Treffen am Plaza de Toros fehlen die Leidershausens, aber zum Glück sind sie 10 Minuten später auch eingetroffen. Endlich haben sie mal hervorragend gegessen, nicht den ewigen „Hotelfraß“, über den sich bisher noch niemand beschwert hatte. „Rabo de toro“ gab es, so eine Art Filettopf, den man nur in Ronda bekommt, hätte ihnen der Kellner des Restaurants, in dem sie waren, gesagt. Clara grinst in sich hinein. Wenn die wüssten, dass sie gerade Filet mit Ochsenschwanz verwechselt haben. Was für Feinschmecker!

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