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Peter Stock
Verantwortung wider Autorität
Ein Screenshot der gegenwärtigen Situation des Schüler-Lehrer-Verhältnisses an Gymnasien

Taschenbuch Juli 2024
68 Seiten | ca. 14,8 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-98913-078-4


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In diesem Buch geht es nicht darum, wie gut oder wie effektiv eine Schule ist und arbeitet. Es ist viel mehr die Absicht des Autors zu schildern, wie sich ein Schüler an einem deutschen Gymnasium fühlt. An vielen Beispielen wird gezeigt, wie die Persönlichkeit und die Individualität eines Schülers vernachlässigt oder in hohem Maße verändert wird.
Vorwort Dieser Text ist geschrieben für Menschen, die sich für das Phänomen Schule interessieren. Die meisten Veröf- fentlichungen auf diesem Gebiet beschäftigen sich mit der Frage nach der Effektivität einer schulischen Ausbil- dung, mit den pädagogischen Grundprinzipien einer „gewinnbringenden“ Schule, Gewinn für die Gesell- schaft, natürlich auch für den Schüler in Bezug auf eine materiell gesicherte Zukunft und ein angenehmes Leben. Man erfährt aber in solchen Abhandlungen wenig dar- über, wie sich ein Schüler in seiner Schule fühlt, wie es mit seiner emotionalen Gesundheit aussieht, als welcher Mensch er die Schule verlässt – etwa nur als wissender Mensch? Ich habe bis zu meinem Eintritt in den Ruhestand als Lehrer an einem Gymnasium gearbeitet. Ich war einge- bunden in ein System der Lehrerschaft, eingebunden in deren Denkweise, gefangen von alltäglicher Routine und eigener Unzulänglichkeit, viel zu sehr, um sehen zu kön- nen, wie ein Schüler sich wirklich fühlt. Obgleich ich Tutor, Klassenlehrer, Fachlehrer war, gelang es nur am Rande, Einblick in die Schülerseele zu nehmen. Erst jetzt, wo ich das Korsett des Schulbetriebes hinter mir gelassen habe, aber immer noch Schülerinnen und Schüler unterrichte, einzeln in einem wesentlich intime- ren Rahmen, als vor einer Klasse, erkenne und erfahre ich plötzlich Dinge aus dem schulischen Alltag von Schülern, die es wohl schon immer gab, die mir aber so nicht zugänglich wurden. Nun gehöre ich nicht mehr der Schulleitung an, jetzt kann man mir ohne Scheu sagen, was wirklich so jeden Tag passiert. Ich bin dankbar für diese Erfahrung. Dieses neue Wissen hat mich zornig werden lassen. Aus diesem Zorn heraus ist der nachfolgende Text entstanden. Der Leser mag mir aus diesem Grunde die manchmal provozierende Wortwahl nachsehen. Ich muss aufrütteln und wach machen, ich kann gar nicht anders, um Zustän- de aufzuzeigen, die mir als unvereinbar mit der Mensch- lichkeit beim Umgang zwischen Schule und Schülern vorkommen.

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