Karl Maria Machel
Skansen
Eine Autofiktion
Softcover Juni 2026
289 Seiten | ca. 14,8 cm x 21,0 cm
ISBN: 978-3-98913-286-3
Skansen
Eine Autofiktion
Softcover Juni 2026
289 Seiten | ca. 14,8 cm x 21,0 cm
ISBN: 978-3-98913-286-3
Mein lieber Lese-Mensch, für dich ist dein ganzes Leben Arbeit und all meine Arbeit Spiel. Und du kannst mich lesen oder mich ignorieren. So, dass ich vielleicht noch einmal alles ausschütten könnte, was ich denke, es sind ja doch nur Worte, und was ich sie flüstern höre. Doch zu wem könnte ich sonst mit dieser Zuversicht sprechen, richtig gehört zu werden? Und alle Schönheit, die ich kenne und was ich finde, und dich lesen lasse; ich bin nichts ohne dich...
Dies ist die fiktive Geschichte von einer Frau und einem Mann. Und sie ist noch nicht zubende. Nun ist es mittlerweile der dritte Teil ihrer Beziehung. Natürlich ist sie nicht so geschehen, wie geschildert, aber es hätte so geschehen können, wenn es sie denn gegeben hätte. Das nennt man dichterische Freiheit. Aber sie enthält viel Wahres. Sie ist nicht so weit von der Realität entfernt. Die beiden naschten an der Liebe und fanden diese Kost köstlich, wie man so schön sagt, und bewahrten sich so vor einer gewöhnlichen Existenz. Ich habe sie im Gedächtnis behalten, diese fiktive Geschichte und mit meinem eigenen Erlebnissen verquickt, weil ich ja auch irgendwie daran beteiligt war und erst jetzt, in den stillen Nächten habe ich sie weitergeschrieben; endlich darf ich sie erzählen. Ich tue das für die beiden, die es nicht gab, die es somit auch nicht könnten, aber sie hätten es, wie gesagt, erleben können, so eine gute Göttin gewollt hätte: Nimm es, schreib es auf, auf das die Zeiten es nicht verwehen, denn die Erinnerung soll bleiben an Utta Isabell und Johannes Karlmann und dem Museum, wo sie glücklich waren, wenigstens eine Zeit lang. Es war ihnen gelungen Schlüssel und Schloss zu bilden, wie es für eine Liebesbeziehung nun mal notwendig ist. Dass es für beide nicht die Liebe ihres Lebens war, wem ist das anzulasten? Nun, vielleicht mir, dem Erzähler. Aber Schlüssel und Schloss halten nicht ewig, jeder Schlüsselbesitzer wird mir da zustimmen. So nun mal sind die Wege des Lebens ...
Dies ist die fiktive Geschichte von einer Frau und einem Mann. Und sie ist noch nicht zubende. Nun ist es mittlerweile der dritte Teil ihrer Beziehung. Natürlich ist sie nicht so geschehen, wie geschildert, aber es hätte so geschehen können, wenn es sie denn gegeben hätte. Das nennt man dichterische Freiheit. Aber sie enthält viel Wahres. Sie ist nicht so weit von der Realität entfernt. Die beiden naschten an der Liebe und fanden diese Kost köstlich, wie man so schön sagt, und bewahrten sich so vor einer gewöhnlichen Existenz. Ich habe sie im Gedächtnis behalten, diese fiktive Geschichte und mit meinem eigenen Erlebnissen verquickt, weil ich ja auch irgendwie daran beteiligt war und erst jetzt, in den stillen Nächten habe ich sie weitergeschrieben; endlich darf ich sie erzählen. Ich tue das für die beiden, die es nicht gab, die es somit auch nicht könnten, aber sie hätten es, wie gesagt, erleben können, so eine gute Göttin gewollt hätte: Nimm es, schreib es auf, auf das die Zeiten es nicht verwehen, denn die Erinnerung soll bleiben an Utta Isabell und Johannes Karlmann und dem Museum, wo sie glücklich waren, wenigstens eine Zeit lang. Es war ihnen gelungen Schlüssel und Schloss zu bilden, wie es für eine Liebesbeziehung nun mal notwendig ist. Dass es für beide nicht die Liebe ihres Lebens war, wem ist das anzulasten? Nun, vielleicht mir, dem Erzähler. Aber Schlüssel und Schloss halten nicht ewig, jeder Schlüsselbesitzer wird mir da zustimmen. So nun mal sind die Wege des Lebens ...
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