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Mary Roberts
Liebe braucht keine Perfektion


Taschenbuch August 2019
196 Seiten | ca. 12,0 x 19,0 cm
ISBN: 978-3-96014-578-3


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Marys wohlgeordnetetes Familieleben gerät aus den Fugen. Bei einem Klassentreffen nach 35 Jahren trifft sie auf ihren einst größten Verehrer aus der Ausbildungszeit: Henry, der beim Wiedersehen nicht glauben kann, wie begehrenswert Mary immer noch ist. Beide sind verheiratet und, wie sich später herausstellt, in ihren Beziehungen nicht mehr glücklich.
Mit 54 Jahren hat Mary längst den Glauben an die wahre Liebe verloren. Wenn da nicht die Begegnung mit Henry gewesen wäre. Nach anfänglicher Zurückhaltung, chatteten und telefonierten beide jeden Tag bis zum erneuten Wiedersehen. Das Feuer war entfacht und die Leidenschaft unermesslich. Wird sich der große Traum, Mary für sich zu gewinnen, diesmal für Henry erfüllen?
„Liebe braucht keine Perfektion“ erzählt die wahre Geschichte von Mary von Beginn ihrer Ausbildung nach der Highschool, die 35 Jahre später ihr bisheriges Leben auf den Kopf stellen sollte.
Ein Liebesroman gespickt mit Emotionen, Enttäuschungen und Glück.
Sommer 1979. Ein Jahr, in dem die Popgruppen Village People, Boney M., Dschingis Khan und andere Interpreten die Charts eroberten, James Bond 007 in "Mooraker-Streng Geheim" die Kinokassen klingen ließen. Und es war der Sommer, in dem der zweite Teil von "Eis am Stil" Teenager reihenweise um den Verstand brachte. Und es sollte das Leben zweier Menschen Jahrzehnte verändern. Der 2. September, ein Sonntag, war brütend heiß. Seit Wochen herrschte eine Hitzewelle und das Thermometer stieg tagsüber bis auf über 86 Fahrenheit, was manchmal kaum zu ertragen war. Aber solch heiße Sommer gehörten in Tupelo, einer schnuckligen Kleinstadt im Nordosten des Bundesstaates Mississippi nun einmal dazu. Die Highschool war abgeschlossen und ein neuer Lebensabschnitt begann. Man nannte sie auch Lehrjahre. Mary, süße 17 Jahre alt, schlank, eher zierlich, hatte dunkle, fast schulterlange Haare, braune Augen und ein zierliches Gesicht. Mary war gerade im Begriff, ihre Sachen zu packen, um die nächsten zwei Jahre woanders zu verbringen. Für die Zeit ihrer Ausbildung musste sie in ein Internat ziehen und wusste nicht, was sie dort erwartete.

**

Mary und ihren Kindern ging es gut. In jeder Hinsicht. Doch was hinter der Fassade von Mary wirklich steckte, welche Gedanken ihr durch den Kopf gingen, wusste keiner, außer sie selbst. Die Gesundheit und die finanzielle Sicherheit waren eine Sache. Aber ohne das wahre Glück, das Mary seit Jahren vermisste, war die Welt nur halb so schön. Tief in ihrem Inneren, tief in ihrer Seele war sie furchtbar unglücklich. Das Strahlen in Marys Augen war nicht mehr so hell wie einst, aber in Gesellschaft hatte sie ihren Humor nie verloren. Mittlerweile schrieben wir das Jahr 2016. In den letzten Jahrzehnten hatte sich viel verändert.

**

Plötzlich fühlte sich Mary, wie vom Blitz getroffen, als sie eine Nachricht anklickte. Kein Geringerer als Harley hatte sich gemeldet. Das nächste Klassentreffen findet am dritten September statt. Würde mich freuen, wenn du dich meldest. Liebe Grüße ... Harley. Mary war baff. Sie konnte nicht glauben, was sie da eben gelesen hatte. Eine Nachricht von Harley, ihrem alten Klassenkameraden aus der Ausbildungszeit.

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Es war schon eine verrückte Zeit. Das hatte sie niemals vergessen. Was sagte Harley gleich noch? Henry war doch schon immer hinter dir her ... Henry? Mary dachte nach. Ja, Henry! Doch in diesem Augenblick würde sie jäh aus ihren Tagträumen gerissen und bemerkte einen Schatten links neben ihr. Sie erstarrte. Und blickte in die Augen von ... Henry! Ja, das musste er sein. Es dauerte ein paar Minuten und dann kam der vermeintliche Henry auf sie zu und begrüßte sie herzlich mit einer Umarmung. ,,Du siehst gut aus!", meinte Henry, nachdem er Mary von Kopf bis Fuß gemustert hatte.

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Henry, Henry …, dachte Mary. Mary verstand überhaupt nicht, dass sie bei diesem Thema eine Art Blackout hatte. Schade! Sein jetziges Aussehen hatte Mary deutlich vor Augen. Abgesehen vom Alter und der Tatsache, dass Henry einen kleinen Bauch mit sich herumtrug ... Eigentlich stand Mary überhaupt nicht auf so etwas. Aber Henry war immer noch ein sehr liebenswerter, zurückhaltender und leicht schüchterner Mann. Doch nach all den Jahren, die vergangen sind, begehrte Henry Mary immer noch. Diese Tatsache entzückte Mary irgendwie. Doch sie empfand bei diesem Gedanken nichts.

**

Der gute alte Henry taute langsam auf. Er wurde direkter. Noch immer konnte sie die Gefühle, die Henry für sie offensichtlich hatte, nicht teilen. Aber mit dem Chatten aufhören wollte Mary in diesem Moment auch nicht. Am nächsten Morgen konnte es Mary kaum erwarten, wieder mit Henry zu chatten. Dieses Mal erwähnte sie ganz beiläufig den Film "Silver", der bekanntlich eine Menge sehr sinnlicher und erotischer Szenen enthielt. „Da kann man schon gewisse Fantasien entwickeln“, schrieb sie in das Chatprogramm. Mary erschrak plötzlich. Was tust du, fragte sie sich selbst. Vorstellungen, wie es sein könnte, wenn sie mit Henry ... Ein Funke Leidenschaft entfachte in ihr. Oh Gott nein, ermahnte sich Mary. Immerhin waren sie beide verheiratet. Und außerdem war Henry doch gar nicht ihr Typ. „Ich kenne den Film zwar nicht, aber du machst mich verrückt.“ Als Mary das las, zog sich alles in ihr zusammen.

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