Herbert Fritsche
Kleines Lehrbuch der weißen Magie
2. Auflage
Taschenbuch Januar 2026
202 Seiten | ca. 14,8 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-98913-244-3
Kleines Lehrbuch der weißen Magie
2. Auflage
Taschenbuch Januar 2026
202 Seiten | ca. 14,8 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-98913-244-3
Herbert Fritsche spricht in seinem Kleinen Lehrbuch der weißen Magie von der weißmagischen Verheißung, aber auch von der schwarzmagischen Verlockung und lässt uns wissen: „Mit Rücksicht darauf, dass sich dieses Buch an Suchende wendet, [...] habe ich alles weggelassen, was die Gefahr schwarzmagischen Missbrauchs mit sich bringen könnte“ und nennt die schwarzmagisch Praktizierenden [...] „desorientierte Menschen“ [...] die nicht wissen, dass „die höchste Freiheit [...] in der freudigen Unterwerfung unter Gottes allmächtigen Willen besteht.“
Seine immer wieder zitierten alten Meister sind – neben vielen anderen – Paracelsus, Swedenborg und vor allem immer wieder Gustav Meyrink. Ihnen setzt er, in den mit in diesen Band zusätzlich aufgenommen Schriften Fritsches über Meyrink, Strindberg, Aram und Paracelsus, ein würdiges Denkmal. Und seine Buchempfehlungen im Literaturverzeichnis sind Standardwerke, die heute noch genauso aktuell sind wie damals.
Werner Zachmann
Seine immer wieder zitierten alten Meister sind – neben vielen anderen – Paracelsus, Swedenborg und vor allem immer wieder Gustav Meyrink. Ihnen setzt er, in den mit in diesen Band zusätzlich aufgenommen Schriften Fritsches über Meyrink, Strindberg, Aram und Paracelsus, ein würdiges Denkmal. Und seine Buchempfehlungen im Literaturverzeichnis sind Standardwerke, die heute noch genauso aktuell sind wie damals.
Werner Zachmann
An einem teuren Gedenktage beginne ich dieses Buch: Heut vor einem Jahre vollzog der letzte große abendländische Meister der weißen Magie den geheimnisvollen Tausch der Gewänder, der ihn aus irdischem Gesichtskreis entrückte. Viele Hinweise und Zitate werden auf den folgenden Seiten an die Persönlichkeit und das Werk Gustav Meyrinks erinnern – und auch im Vorwort dieses Büchleins soll seiner in Ehrfurcht und Dankbarkeit gedacht sein. Was das kleine Buch selbst betrifft, stellt es einen erstmaligen Versuch dar, ein wirklich brauchbares Lehrwerk der weißen Magie in konzentriertester Form zu schaffen. Es ist primär auf die Praxis, die Verwirklichung eingestellt und bemüht sich deshalb, möglichst wenig auf die Berechtigung und theoretische Darstellung des magischen Weltbildes und möglichst intensiv auf den „magischen Alltag“ einzugehen. Wer eine verantwortungsvolle Belehrung über das Wesen der Magie und ihre Mitwirkung am Geschick der Menschheit wünscht, der lese das gewichtige Buch „Magie und Mystik“ von Kurt Aram (siehe Literaturverzeichnis). Im übrigen setze ich voraus, dass der Leser sich längst darüber klar ist, wie absurd eine rationalistische Rechtfertigung unseres weißmagischen Weges wäre. Die weiße Magie stellt gewissermaßen eine besondere, eben eine „magische“ Klangfarbe der religio dar, die unser täglich Brot ist und immerdar bleiben möge. Nichtsdestoweniger schien es mir ratsam zu sein, in zwei kurzen Anfangskapiteln die Gefahren der schwarzen und die Verheißungen der weißen Magie aufzuzeigen – denn von allen Versuchungen, die an den weißmagischen Praktiker herantreten, ist die des Abgleitens in dämonische Bezirke die häufigste. So muss es also meine erste Pflicht sein, Misstrauen zu erwecken allen Verlockungen dieser Sphäre gegenüber, denn „der alt böse Feind“ hat tausend Masken; und bis wir vielleicht dereinst erkennen; dass auch der „Feind“ nur eine – Maske ist, hat es noch gute Weile.
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