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Raphael
Jenseits der Ich-Illusion
Zusammenfassung eines Verwirklichungsprozesses

Taschenbuch Februar 2018
106 Seiten | ca. 14,8 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-96014-297-3


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In diesem Buch werden die Grundvoraussetzungen und entscheidenden Stufen jenes Weges zusammengefasst, den Raphael gemäß der Überlieferung als »Feuerweg« bezeichnet.
Dieser Weg bildet die Basis einer jeden Askese oder sadhana.
Wer bereit ist, dem genügen wenige Hinweise, um »die Flügel auszubreiten« und in die Freiheit zu fliegen.
Der Autor verfasste das Werk in Versform, denn in erster Linie soll das Bewusstsein der Leser angeregt werden und nicht der analytische Verstand.
Ein Vers (sutra) ist wie das Aufleuchten eines Blitzes: Mit seinem Licht zerreißt er die Nebelschwaden der metaphysischen Unwissenheit (avidya).
»Was hat denn eigentlich die Seelen ihres Vaters Gott vergessen lassen und bewirkt, daß sie, obgleich Teile aus jener Welt und gänzlich Jenem angehörig, ihr eigenes Wesen sowenig wie Jenen mehr kennen? Nun, der Ursprung des Übels war ihr Fürwitz, das Eingehen ins Werden, die erste Andersheit, auch der Wille, sich selbst zu gehören. An dieser ihrer Selbstbestimmung hatten sie, als sie denn in die Erscheinung getreten waren, Freude, sie gaben sich reichlich der Eigenbewegung hin, so liefen sie den Gegenweg und gerieten in einen weiten Abstand: und daher verlernten sie auch, daß sie selbst von dort oben stammen.« (Plotin, Enneaden V,1,1)
Dieser Abschnitt fasst die überlieferte Symbologie zusammen, die zum »Fall« der Seele (psyché gemäß der westlichen Überlieferung) bzw. zum Bewusstseinswiderschein (jiva laut dem Vedanta) gehört. Alle Zweige der Überlieferung sagen, dass wir aus derselben Essenz des Seins bestehen, »das ist und nicht wird«. Aber aus einem Akt des freien Willens, aus reinem »Fürwitz«, wie Plotin sagt , haben wir uns mit dem Werden identifiziert, mit dem Schatten, mit dem Trugbild, und dabei unsere göttliche Natur vergessen. Das ist der Mythos des Narziss, der das eigene Spiegelbild (im Wasser) betrachtet und, sich mit ihm, seinem »Schatten«, identifizierend, sich im Schatten »verlierend«, ins Wasser fällt und die Quelle vergisst.

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