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Daniel John Ferris
Intopia - Die Ankunft


Hardcover Juni 2024
189 Seiten | ca. 14,0 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-98913-108-8


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Willkommen in Intopia, einer Welt jenseits unserer Vorstellungskraft, erschaffen vom mysteriösen Magus, um die Fehler der Menschheit zu vermeiden. Als Professor Afaldo Craft zufällig diese Parallelwelt entdeckt, wird er in einen epischen Kampf um das Überleben dieser neuen Welt verwickelt. An seiner Seite stehen mächtige Verbündete wie Terra, Vita und Scientia, doch auch grausame Feinde wie Vivus und seine dunkle Magie bedrohen den Frieden. Wird es Afaldo gelingen, Intopia zu retten und gleichzeitig die Balance zwischen Gut und Böse zu wahren? Ein atemberaubendes Abenteuer voller Magie, Intrigen und unvergesslicher Charaktere erwartet Sie.
„Die Ergebnisse sind eindeutig. Das Team hat sich sehr gefreut …“
Prof. Dr. Ewalt Afaldo Craft, langjähriger Professor der Archäologie mit dem Forschungsschwerpunkt Siedlungsarchäologie an der Universität Leipzig, saß an seinem etwas in die Jahre gekommenen hölzernen Schreibtisch, als er diese Zeilen zu Papier brachte. Sein Büro zu Hause war mit altem Holz verkleidet und die Regale waren mit Dokumenten und Büchern prall gefüllt; es lag ganz oben im Dachstuhl seines Hauses. Nur das Licht aus der alten, verstaubten Schreibtischlampe leuchtete auf den Laptop. Neben ihm eine mittlerweile kalt gewordene Tasse Kaffee, hell und süß, so wie er ihn gern trank. Der kalte Schein des Bildschirms legte sich auf sein Gesicht und betonte seine stechend blauen Augen durch die dezente Brille. Sein weißer Henriquatre-Bart ließ sein Gesicht kantig und schmal wirken. Durch das einzige kleine, runde Fenster war der Sturm, der den Regen gegen die Dachziegel und die Scheiben schlug, deutlich wahrnehmbar. Fast ohne Unterbrechung leuchteten Blitze auf, nur wenige Sekunden später folgte ein lautes Donnern.

„Ah, diese Kopfschmerzen!“ Professor Afaldo nahm die Brille ab und schmetterte sie unsanft auf die Tastatur seines Laptops. Er wischte sich mit der Hand über das Gesicht und hielt mit dem Zeigefinger und Daumen seinen Nasenrücken mit leichten Druck zwischen den Augen fest. Er arbeitete bereits seit Stunden an dem letzten Teil eines neuen Buches über seine erfolgreiche Forschung zu einer Siedlungsgründung in der sogenannten sächsischen Schweiz. Es war ihm und seinem Team gelungen, Überreste menschlicher Zivilisation in einem Berg des fast surrealistisch anmutenden Elbsandsteingebirges im Osten Deutschlands, nahe der Grenze zu Tschechien, nachzuweisen. Alle hatten ihn ausgelacht und meinten, seine Fantasie ginge mit ihm durch. Im Fachkollegium wurden Rufe nach seinem Rücktritt immer lauter. Doch der selbstbewusste Professor und sein Team dachten gar nicht daran, aufzugeben. Sie waren sicher, etwas Wichtiges zu finden.

Professor Afaldo schaute auf die Uhr und bemerkte, dass es mittlerweile weit nach Mitternacht war. „Allerhöchste Zeit, schlafen zu gehen“, murmelte er zu sich. Er klappte seinen Laptop zu, stand auf und schob seinen Stuhl an den Tisch. Immer wieder erhellte das kurze Aufflackern der Blitze das kleine Dachbodenzimmer. Schwere Regentropfen hämmerten, vom heftigen Sturm gepeitscht, an die Scheibe. Auch das krachende Donnern im Sekundentakt wurde immer lauter.

Wie aus dem Nichts erfassten Afaldo plötzlich gewaltige Schmerzen im ganzen Körper. Hilflose Schreie von Frauen und Kindern machten sich in seinem Kopf breit, vermischt mit lautem Zischen und explosionsartigem Gedröhne.

Ein Blitz schlug im Dach ein und brachte die alte Schreibtischlampe zum Bersten. Afaldo versuchte, sich am Bürostuhl festzuhalten. Doch dieser kippte nach hinten und er fiel unsanft auf die Knie.

Die Bilder in seinem Kopf wurden immer heftiger. Er sah Menschen verzweifelt und orientierungslos zwischen brennenden Häusern herumirren und er sah Menschen mit kleinen, eigenartig gestalteten Stöcken ziellos auf Männer, Frauen und Kinder einschlagen. Bäume wurden von einer gewaltigen Macht entwurzelt und aufgescheuchte Tiere liefen jämmerlich brüllend und mit weit aufgerissenen Augen um ihr Leben. Der Boden unter ihren Hufen riss auf wie von riesigen Krallen zerfetzt und verschlang die Erde in einer mächtigen blaufluoreszierenden Druckwelle.

Afaldo sah eine verwüstete Welt: überall Lava, Wassermassen, in sich zusammenkrachende Berge. Er sah die vollständige Zerstörung aller Natur und allen Lebens. Er erblickte einen riesigen versteinerten Baum, dessen Krone bis in den Himmel zu ragen schien. Auf der anderen Seite eine Bergspitze, die zu einem scheinbar unendlich hohen Berg gehörte. Das Letzte, das er wahrnahm, war eine Skulptur auf einem von brennenden Gebäuden umgebenen Platz. Es sah aus wie ein aufgeschlagenes Buch. Die Seiten schienen mit einem Hammer und einer Sichel, die durch ein Schwert getrennt war, auseinandergedrückt zu werden. Zahlen, Buchstaben, Noten und sonderbare Zeichen waren zu erkennen.

Langsam verschwammen die Bilder in Professor Crafts Kopf und um ihn herum machte sich Dunkelheit breit. Die Schmerzen, die Bilder, das Donnern und Blitzen, die vielen Schreie – all das konnte Afaldo nicht mehr verkraften. Mit Tränen in den Augen schnappte er nach Luft, aber er konnte sich nicht mehr auf den Knien halten. Er verlor das Bewusstsein, fiel kopfüber auf den Boden und blieb regungslos liegen.
verfasst von Guiseppe F. am 22.07.2024:BewertungssternchenBewertungssternchenBewertungssternchenBewertungssternchenBewertungssternchen
Ich war sofort von "Willkommen in Intopia" begeistert! Die Geschichte startet mit Professor Afaldo Craft, der zufällig eine erstaunliche Parallelwelt entdeckt. Diese Welt, erschaffen von einem rätselhaften Magier, soll die Fehler der Menschheit vermeiden. Die Beschreibungen sind so anschaulich, dass ich mich mitten in Intopia fühlte.

Afaldo trifft auf besondere Verbündete wie Terra, Vita und Scientia, die ihm im Kampf gegen das Böse zur Seite stehen. Besonders beeindruckend fand ich den dunklen Magier Vivus und seine bösen Pläne. Die Kämpfe sind spannend und voller Magie, was die Geschichte sehr aufregend macht.

Am meisten hat mich fasziniert, wie Afaldo immer wieder das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse finden muss. Diese ständige Abwägung gibt der Geschichte eine tiefere Bedeutung. Obwohl ich sonst nicht viel lese, hat mich "Willkommen in Intopia" von Anfang bis Ende gefesselt. Ein großartiges Abenteuer, das ich jedem empfehle, der gerne in magische Welten eintaucht!

verfasst von Anne F. am 18.07.2024:BewertungssternchenBewertungssternchenBewertungssternchenBewertungssternchenBewertungssternchen
Ein sehr schönes spannendes Buch von einem tollen Neuautor. Wenn man einmal anfängt zu lesen kommt man nicht mehr davon los.
Vorallem wenn man zwischen den Zeilen liest, hat es einen tiefgründigen Inhalt der zum Nachdenken gibt

Bin gespannt auf weitere Teile

verfasst von Anne F. am 18.07.2024:BewertungssternchenBewertungssternchenBewertungssternchenBewertungssternchenBewertungssternchen
Ein sehr schönes spannendes Buch von einem tollen Neuautor. Wenn man einmal anfängt zu lesen kommt man nicht mehr davon los.
Vorallem wenn man zwischen den Zeilen liest, hat es einen tiefgründigen Inhalt der zum Nachdenken gibt

Bin gespannt auf weitere Teile

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