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Petra Mehnert, Agnes Zug
Flick und Flack
Die Streifenhörnchen-Polizei

Softcover Dezember 2022
68 Seiten | ca. 24,0 x 14,0 cm
ISBN: 978-3-96014-946-0


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Die Streifenh�rnchen-Polizei im Dotterblumental hat viel zu tun: Mal m�ssen der lange und schlaksige Flack und der kleine dicke Flick Marienk�ferkinder aus einem Brunnenschacht retten, dann sind pl�tzlich alle M�hren vom Feld und die M�use aus dem Zoo weg. Sie m�ssen sich um verknotete Elefantenr�ssel k�mmern und ein Forellenkind zur�ck zu seiner Familie bringen.
Aber sie helfen nicht nur, wenn etwas passiert ist, sondern geben auch Kurse f�r Kinder, damit ihnen nichts passiert und helfen dabei, Fl�chtlingskinder zu versorgen.
Nach jedem Kapitel gibt es eine spannende Frage zu beantworten und ein Fazit, �ber das man nachdenken und �ber das man gemeinsam diskutieren kann.
Die Rettung der Marienkäferkinder

Auf der Station der Streifenhörnchen-Polizei war wieder einmal alles ruhig.

Zum Glück!

Denn das bedeutete, dass im schönen Dotterblumental heute niemand in Not war. Flick und Flack, die beiden jungen Streifenhörnchen, spielten neben dem Telefon Karten und warteten auf ihren nächsten Einsatz. Bald darauf klingelte es auch tatsächlich.
„Ring, ring, ring, ring!“
Der lange und schlaksige Flack, der näher am Telefon saß, nahm den Hörer ab.
„Hier Streifenhörnchen-Polizei vom Dotterblumental. Wie können wir Ihnen helfen?“
„Hilfe! Meine Kinder, meine armen Kinder!“ Es war eine Frauenstimme, die da um ihre Kinder weinte. Flack beruhigte die Frau und fragte:
„Nun mal langsam, gnädige Frau. Sagen Sie mir doch erst einmal Ihren Namen und was passiert ist!“ Damit sein Kollege Flick mithören konnte, schaltete er das Telefon auf Lautsprecher.
„Oh – ja. Natürlich, Entschuldigung!“, stammelte die verzweifelte Mutter. „Ich heiße Marie Marienkäfer und wohne in der Gänseblümchenallee fünf. Meine zehn Kinderchen sind in den Dorfbrunnen gefallen und kommen alleine nicht mehr heraus! Sie können doch noch nicht fliegen!“ Frau Marienkäfer war wirklich sehr verzweifelt, doch Flack beruhigte sie und versprach, sofort zu kommen.
„Los Flick, es gibt Arbeit!“, rief er und rannte hinaus zu ihrem Polizeigespann. Flink hüpfte er in den Beiwagen. Mit einem Satz saß der dicke Flick auch gleich neben ihm oben auf dem Motorrad. Da Flack sehr groß war, war sein Kopf nun fast auf der Höhe von Flicks. Wenn die beiden unterwegs waren, sah das immer sehr lustig aus.

Flack schaltete das Blaulicht ein und mit „Tatü Tata“ ging es los zum Dorfbrunnen.

Flick und Flack begrüßten die arme Marie, die nach unten in ein tiefes Loch zeigte und immer wieder nach ihren Kindern rief. Diese plapperten erstaunlicherweise munter zurück, also ging es ihnen zum Glück noch gut. Aber sie hatten großen Hunger und Durst, denn der Dorfbrunnen war schon seit langer Zeit ausgetrocknet. Langsam wurde es ihnen auch bitterkalt, so tief unten in der feuchten Erde. Die beiden Streifenhörnchen standen zunächst etwas ratlos herum, aber dann hatte Flack eine tolle Idee.
„Ich weiß jetzt, was zu tun ist. Wir brauchen einen langen Faden! Und wer könnte uns da wohl am besten helfen ... na?“, fragte er seinen Freund und Kollegen Flick. Der brauchte nicht lange zu überlegen.
„Ja natürlich! Unsere alte Freundin - die Spinne Lotte Spinnenbein!“, antwortete er sogleich und sprang sofort aufs Motorrad. Flack hüpfte hinterher und weg waren sie. Marie schaute ihnen etwas ratlos hinterher.

Sie mussten durchs ganze Dorf fahren, natürlich mit Blaulicht und Sirene, damit alle Tiere ihnen sofort Platz machten und sie so schnell wie möglich zu Lotte Spinnenbein kamen. An deren Haus angekommen, klopften die beiden wie wild an Lottes Türe, denn sie wussten, dass die alte Dame schon etwas schlecht hörte. Endlich öffnete Lotte die Türe und ließ die beiden herein. Flick erklärte auch sofort, um was es ging:
„Wir brauchen dringend zur Rettung der Marienkäferkinder einen starken Faden, an dem die Kinder wieder heraufklettern können!“
„Ja, das braucht ihr wohl! Doch meine Fäden sind nicht mehr so gut wie früher. Ich glaube, das halten die nicht mehr aus, sie würden sicher abreißen. Aber meine Tochter Karlotta Spinnenkind ist noch jung und frisch und ihre Fäden sind superstark! Sie wohnt hier um die Ecke – ihr geht am besten gleich zu ihr. Sie ist sehr hilfsbereit und freut sich bestimmt, wenn sie euch helfen kann!“
„Vielen Dank, liebe Lotte!“, riefen Flick und Flack wie aus einem Munde und brausten sofort los zu Karlotta. Als diese hörte, dass die armen Marienkäferkinder in Not waren, kam sie sofort mit ihren zehn Spinnenkindern mit. Da wurde es ganz schön eng im Beiwagen des Polizeigespanns!

Am Dorfbrunnen angelangt, spann Karlotta auch sofort ihren stärksten und längsten Faden und ließ sich zu den inzwischen ziemlich erschöpften Marienkäferkindern hinunter. Die Spinnenkinder kletterten ebenfalls am Faden ihrer Mutter in den Dorfbrunnen und jedes Spinnenkind nahm ein Marienkäferkind auf den Rücken und trug es vorsichtig nach oben. Überglücklich nahm Mutter Marie ihre Kinder in die Arme und drückte sie ganz fest an sich.

Als Dankeschön für die tolle Rettungsaktion lud Marie alle Helfer zu Kaffee und Kuchen in ihren schönen Garten in der Gänseblümchenallee ein. Zum Glück hatten Flick und Flack bereits Feierabend und konnten bis zum Sonnenuntergang bei der netten Marienkäferfamilie bleiben.

Man sollte sich in der Not auch mal an alte Freunde erinnern!
Frage zum Text: Wie viele Kinder hat Karlotta Spinnenkind?

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