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Heinrich Wilhelm Luttmann (Hrsg.)
Dieser Krieg besiegt mich nicht
Aus den Aufzeichnungen eines unfreiwilligen Soldaten

Taschenbuch Februar 2026
590 Seiten | ca. 14,8 cm x 21,0 cm
ISBN: 978-3-98913-258-0


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Heinrich Johann Luttmann ist 25 Jahre alt, als er im Herbst des Jahres 1939 zum Dienst in der deutschen Luftwaffe herangezogen wird. Da er eine Ausbildung zum Schlosser absolviert hat, wird er nicht als Soldat eingezogen, sondern als Flugzeugtechniker und Flugzeugprüfer, dessen Aufgabe es ist, auf verschiedenen Flugplätzen und Werften für das reibungslose Funktionieren der Militärmaschinen zu sorgen. Das bedeutet, dass er zu Kampfeinsätzen nicht herangezogen wird, doch befindet er sich permanent in gefährlichen und lebensbedrohlichen Situationen, da auch die hinter den Fronten liegenden Flugplätze des Öfteren Ziele feindlicher Luftangriffe sind. Über all diese Ereignisse hat der Protagonist detaillierte Aufzeichnungen gemacht, die einen Einblick in die Tagesabläufe der Techniker und Soldaten geben.
Eingesetzt war Heinrich auf den verschiedensten Werften in Deutschland, Polen, Russland, Frankreich und Norwegen. Sehr genau werden die unterschiedlichen Charaktere und die Verhaltensweisen seiner Kameraden und Vorgesetzten, deren Verhalten sich im Laufe des Krieges mehr und mehr verändert, beschrieben. Moral und Sitte verschlechtern sich in einem unaufhaltsamen Prozess. Am Ende zählt nur der Wille, sein Leben zu retten, was vielen allerdings nicht gelingt. Immer wieder kommt Heinrich auch in Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung und lernt deren unterschiedliche Einstellungen zu den deutschen Soldaten kennen und auch zu akzeptieren. All dies geschieht vor dem Hintergrund des grausamen Krieges bis hin zu dessen Ende im Mai 1945.

Sehr genau beschreibt Heinrich Luttmann die letzten Wochen seines Einsatzes in der sich auflösenden deutschen Luftwaffe und das chaotische Agieren seiner Einheit im Norden Deutschlands nach dem Einmarsch der englischen Truppen, die sich weitgehend als durchaus gesetzestreu zeigen und Brutalitäten und Übergriffe kaum zulassen. Schon sehr bald nach der Gefangennahme organisieren sie die Entlassung der deutschen Kriegsgefangenen, die einen unendlich erscheinenden bürokratischen Prozess durchlaufen müssen, ehe sie den Weg nach Hause antreten können.

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