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Aina von Bentheim
Die farbige Sprache Gottes


Taschenbuch September 2017
296 Seiten | ca. 13,5 x 21,4 cm
ISBN: 978-3-96014-332-1


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€ 19.90 *
Dieses Buch ist ein Erlebnisbericht. Es beschreibt viele außergewöhnliche spirituelle Erlebnisse während eines langen Lebens. Angefangen mit der exakten Erfüllung eines Traumes, der das politische Schicksal eines ganzen Volkes voraussagte, schildert es einen tiefenpsychologischen Weg von der Freudschen Psychoanalyse bis zu der Transpersonalen Psychologie von Stanislav Grof und vor allem den spirituellen Pfad danach. Es ist das Leben einer Schülerin der Aufgestiegenen Meister.
Das Buch schildert die Aufklärung eines völlig ins Unbewusste versunkenen traumatischen Ereignisses der Kindheit, sowie den Verlauf eines s.g. 21 Tage Prozesses. Es gibt da die Beschreibung klarer Visionen, vor allem von Jesus, beeindruckender Synchronizitäten, Fügungen und Mitteilungen über elektrische oder elektronische Wege. Zum Beispiel Scherze oder Hinweise via Fernsehbilder oder Telefon. Und vor allem gibt es da eine kleine alte stellbare Quarz Küchenuhr, die seit 20 Jahren, ohne berührt zu werden, dank einer unsichtbaren Energie das Leben der Autorin mit diversen Klängen und Rhythmen begleitet und kommentiert. Auch humorvollen.
Wird man von einem so überzeugenden Licht geleitet und unterwiesen, darf man die Ruder getrost aus der Hand legen.
Eine interessante Episode ereignete sich, als einmal ein Gruppenwochenende mit der Methode der Holotropen Atemtherapie von Grof in meinem Haus in Wichtrach abgehalten wurde. Da noch paar Plätze frei waren, reiste ein junger Mann aus Deutschland herbei, der schon längere Zeit an dieser Art Gruppenarbeit teilnahm, um die Gelegenheit zu nutzen, mit seinem inneren Prozess weiterzukommen. Er hatte hier ein dramatisches Erlebnis und erzählte nachher freudestrahlend, dass er schon seit geraumer Zeit auf das Wiedererleben seiner Geburt gehofft hätte, es sei aber niepassiert. Offensichtlich hätte er damit waten müssen bis er nach Wichtrach käme, denn in seiner Geburtsurkunde stünde Wichtrach als Geburtsort. Seine Eltern wären damals kurz nach seiner Geburt nach Deutschland gezogen und seither wäre er nie mehr in diesem Dorf zwischen Bern und Thun gwesen. - Das Wiedererleben der eigenen Geburt öffnet das Tor zum transpersonalen Bereich.
Ein anderer Teilnehmer geriet während des holotropen Atmens in Trance und sprach Arabisch, was er im Normalzustand nicht konnte.
Etwa zur gleichen Zeit lernte ich an einem Kongress den australischen Psychiater Graham Farrant kennen, einen Janov Schüler, und nahm ein paarmal an seinen Gruppen der Primärtherapie teil. Abgesehen davon, dass ich in einer dieser Gruppen den Teil meiner Zeugung wiedererleben durfte, der mit dem Empfinden des äterlichen Sperma verbunden war, war die Begegnung mit Farrant auch noch aus anderem Grunde für mich wichtig. Er erzählte mir nämlich von Sai Baba, gab mir aus einer kleinen Dose etwas Vibhuti (Asche, die Sai Baba aus seinen Fingern materialisiert) zu kosten und ich wusste sofort mit größter Sicherheit, dass ich dort hin wollte.
Nach dem Weg zu Sai Baba hatte ich nicht gefragt und wusste nur, dass das Dorf Puttaparthi hieß und in Indien lag. Auch auf der größten Karte von Indien, deren ich habhaft werden konnte, war es nicht auszumachen. Ich nahm mir vor, auf der Indischen Botschaft nachzufragen und stellte die Telefonnummer ein. Die Linie blieb stumm. Es läutete nicht einmal. Ich versuchte es zum zweiten und dritten Mal, aber es funktionierte nicht. Kein Rufton erklang, einfach Stille. Dann entdeckte ich in einem Buchkatalog, der gerade gekommen war und auf dem Tisch lag, eine winzig kleine Abbildung eines Buches mit Sai Babas Bild auf der Titelseite. Ich erkannte sofort die unverwechselbare Erscheinung von Sai Baba, denn Graham Farrant hatte mir ein Bild von ihm gezeigt. Prompt fuhr ich nach Bern zum Buchladen. Der Verkäufer legte zwei Bücher zur Auswahl vor mir auf den Tisch und während ich etwas ratlos dastand, hörte ich eine Frauenstimme hinter mir, die sagte, ich sollte das Buch links nehmen, das sei besser. Ich drehte mich sofort um und fragte, ob die Frau ihn kenne. „Oh ja, ich komme gerade von dort, war neun Monate in Puttaparthi“ gab sie zur Antwort. Ich war ganz aufgeregt und fragte, ob ich sie zu einem Kaffeeeinladen dürfte. Als wir im nahen Tea Room Platz genommen hatten, musterte sie mich lange und sagte dann: „So, so, hat er sie gerufen?“ Ich weiß noch, dass ich überrascht bei mir dachte: pass auf, die ist etwas sonderbar. Heute schäme ich mich, dass ich damals trotz meiner seltsamen Erlebnisse, so beschränkt intellektuell-rational war. Dann fügte die Frau noch hinzu, sie werde immer dort hingeschickt, wo sie jemandem den Weg zu Sai Baba erklären müsse. Das tat sie dann auch in allen Einzelheiten. Sie war eine unersetzliche Hilfe.- Zu Hause las ich dann das gekaufte Buch. Es war da unter anderem die Beschreibung eines Interviews mit Sai Baba. Jemand stellte ihm die Frage, wie das mit Fleischessen sei, ob schädlich oder nicht. Seine im Buch wiedergegebene Antwort lautete dahin gehend, dass es in Ordnung sei, Fleisch zu essen, wenn man nur so in der Welt leben wolle, hätte man aber den Wunsch, auf dem spirituellen Weg voranzukommen, dann sollte man darauf verzichten.
Als ich beim Lesen bis zu dieser Stelle gekommen war, klappte ich das Buch zu und stand auf, um in die Küche zu gehen. Unterwegs sprach ich in Gedanken zu Sai Baba: „So, Sai Baba, es tut mir leid, es ist Nachtessens Zeit, ich habe Hunger und gehe jetzt in die Küche, um mir die zwei Würstchen aufzubraten, die ich im Kühlschrank habe. Was sollte ich sonst mit ihnen machen? Ich habe ja nicht einmal einen Hund, dem ich sie geben könnte. Oder, wenn du denkst, ich sollte sie nicht essen, dann schick mir halt einen Hund.“ Im selben Moment hörte ich hinter mir lautes Bellen. Ich zuckte zusammen, bekam Gänsehaut und lief zur Terrassentür. Noch nie hatte hier ein Hund gebellt, es gab keinen in der Nachbarschaft. Ich riss die Tür auf und da standen zwei große Hunde auf meinem Rasen. Die aßen dann die Würste und ich habe seither kein Fleisch mehr angerührt. Später habe ich abgeklärt, wo die Hunde herkamen. Waren sicher nicht vom Himmel gefallen. Es stellte sich heraus, dass ein Nachbar Besuch bekommen hatte und der hatte die Hunde mitgebracht. Es gibt keinen Zaun zwischen den Grundstücken, nur Sträucher. Nun gab es aber außer dieser materiellen auch noch eine geistige Ebene, die für die Synchronizität gesorgt hatte, dafür dass die Hunde just dann hinausgelassen wurden, als ich das Buch las und dass sie aus irgendeinem Grunde genau im richtigen Moment bellten. - Paar Monate später, im Dezember 1987 flog ich nach Indien.

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