Herbert Fritsche
Die Beherrschung des Sonnengeflechts
Ein Weg zu lichtvoller Lebensgestaltung
Taschenbuch Juli 2012
204 Seiten | ca. 14,8 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-86468-225-4
Die Beherrschung des Sonnengeflechts
Ein Weg zu lichtvoller Lebensgestaltung
Taschenbuch Juli 2012
204 Seiten | ca. 14,8 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-86468-225-4
Eine Rarität erscheint!
Die drei Bände Herbert Fritsches „Die Beherrschung des Sonnengeflechts“, „Schutz gegen Dunkelkräfte“ und die „Atem-Schule“ sind frühe Schriften von ihm, die mit dieser Ausgabe der Welt zurückgegeben werden.
Es sind Abhandlungen, die sich mit den darin vorgestellten Übungen vor allem an die Praktiker esoterischer Wege richten; darüber hinaus aber gibt er uns tiefe Einblicke in die Zusammenhänge menschlicher Verhaltensweisen. Er zeigt nicht nur, wie wir uns vor negativen Einflüssen schützen können, nein, er gibt auch klare Anweisungen zur Stärkung und Belebung unserer inneren Sonne, dem Sonnengeflecht. Und: Wir lernen, uns von unserem Atem, dem „tief Wissenden“, führen zu lassen.
Mit der Herausgabe dieses Bandes, ist ein weiterer Schritt getan, die Schriften Herbert Fritsches dem Vergessen zu entreißen.
Die drei Bände Herbert Fritsches „Die Beherrschung des Sonnengeflechts“, „Schutz gegen Dunkelkräfte“ und die „Atem-Schule“ sind frühe Schriften von ihm, die mit dieser Ausgabe der Welt zurückgegeben werden.
Es sind Abhandlungen, die sich mit den darin vorgestellten Übungen vor allem an die Praktiker esoterischer Wege richten; darüber hinaus aber gibt er uns tiefe Einblicke in die Zusammenhänge menschlicher Verhaltensweisen. Er zeigt nicht nur, wie wir uns vor negativen Einflüssen schützen können, nein, er gibt auch klare Anweisungen zur Stärkung und Belebung unserer inneren Sonne, dem Sonnengeflecht. Und: Wir lernen, uns von unserem Atem, dem „tief Wissenden“, führen zu lassen.
Mit der Herausgabe dieses Bandes, ist ein weiterer Schritt getan, die Schriften Herbert Fritsches dem Vergessen zu entreißen.
LIEBER FREUND!
Wie eine Vielzahl unter den Menschen unserer Tage, leidest auch Du an einer inneren Unzufriedenheit. Du hast in den ernsten Stunden des Schicksals und in den stillen Stunden der Besinnung klar erkannt, dass es nicht angeht, die Ideale des wahren und sinnerfüllten Lebens als einen bloßen Luxus zu behandeln, als etwas, wovon man im Grunde eingesteht, dass es sich nicht verwirklichen lässt. Du willst Deine Ideale verwirklichen, Du siehst in ihnen verpflichtende Gebote, die überall zu gelten haben, vor allem auch im Alltag. Eine ideale Gesinnung ist ja kein Feierkleid, das man zu seltenen Festen trägt wie eine Maske, um es dann in den langen Zwischenzeiten wieder abzulegen. All das ist Dir klar geworden – und noch mehr: Du weißt, dass wir in einem Zeitalter leben, das Höchstes vom Menschen fordert. Nur der Reine, Hilfsbereite und Wahrhaftige, dessen Wesen von Güte und Klarheit durchsonnt ist, hilft der ringenden Welt vorwärts. Das alte Germanenideal des Lichtmenschen steht vor Dir als ein hohes Werdeziel. Aber dennoch nagt die innere Unzufriedenheit in Dir. Du beobachtest immer wieder, dass alle Entschlussfreundlichkeit, Lichtmensch werden und sein zu wollen, nicht ausreicht. Wenn Dein Geist klar und rein die hohen Ziele spiegelt, ist alles gut – aber wenn das laute, verwirrende Alltagsleben an dich herantritt, steht es wieder schlimm mit Dir. Ich brauche Deinen Zustand nicht näher zu schildern, Du selbst kennst ihn am besten. Er spricht für Dich und Deine Ernsthaftigkeit, dass Du ihn als einen Leidenszustand empfindest und Dich nicht dabei beruhigst, das Leben sei nun einmal so. Das wahre Leben, weißt Du im tiefsten Seelengrunde, verpflichtet zum Licht, und nie darf sich der ringende Mensch mit der Unerreichbarkeit des Lichtes abfinden. Aber was tun? Wohin sich wenden? Du bist mit Recht zu gewissenhaft, um dich durch bloße Suggestionen überrumpeln zu lassen. Damit, dass Du gewissermaßen Deinem Unterbewusstsein vorlügst, Deine Ideale seien bereits Wirklichkeit, kommst Du ja nicht vorwärts auf Deinem Wege zum Lichtmenschentum. Was wesensecht Wurzel fassen soll in Dir, muss auch vor dem hellen Tagesbewusstsein jederzeit bestehen können. Auch das ist ein Germanenideal, den geraden und wahrhaftigen Weg zu wählen, nicht aber auf dunkle Hintertüren zu vertrauen. Gewiss kannst Du mit Hilfe täglicher Autosuggestionen eine dämmernde Zone Deines Wesens beeinflussen, aber niemals vermagst Du auf diesem Weg Herr Deiner ganzen, vollen, bewussten Persönlichkeit zu werden. Das spürst Du deutlich. Wer sein Unterbewusstsein belügt, ist eigentlich ein Dunkelmann. Nur wer es erzieht, ist wert, Lichtmensch zu heißen. Du willst die schwierige Aufgabe auf Dich nehmen, denjenigen Teil seiner Persönlichkeit, der Deinen Entschlüssen und Idealen im Alltags-leben so oft hindernd entgegentritt, beherrschen zu lernen. Dein Ziel soll sein, nicht mehr von den Einflüssen des Augenblicks, von Furcht, Sorge, Hass, Neid und Eigensucht, abgedrängt zu werden ins Unter-menschliche, sondern immer und überall die Kräfte der Liebe, Güte Gesundheit und allseitig strahlenden Sonnenhaftigkeit zur Verfügung zu haben. So nur kann sich Dein Schicksal reich gestalten zu einer Vollendung, die vorbildlich wirkt. Vorbildliches Wirken aber zieht immer weitere Kreise; es adelt nicht nur Dich und die Deinen, es wird vielmehr in Deinem Volke auf der ganzen Erde zu einer Keimzelle einer starken, lichten und lebensbejahenden Zukunft. Das Ziel ist klar, aber den Weg kennst Du noch immer nicht. Du wendest Dich an mich, damit ich ihn Dir zeige. Wir wollen ihn in treuer Verbundenheit gemeinsam zu gehen suchen, Schritt um Schritt. Er besteht in einer Erfüllung dessen, was die Natur dem Menschen bereits andeutend zeigt. Der Mensch ist in besonderer Weise ein Geschöpf voller Bewusstheit. Alles, was in ihm hohe Weltenwerte darstellt, ist mit Bewusstheit verbunden. Sinkt er ins Unbewusste herab – es sei denn im kräfteerneuernden Schlaf –, so wird er zum Tier. Niemand wusste das besser als der große deutsche Arzt Paracelsus, der das Wort aussprach: „Nur die Höhe des Menschen ist der Mensch.“ Das Strafrecht einer früheren Ära, die heute überwunden ist, fragte bei einem Verbrecher zuerst nach der Zurechnungsfähigkeit. Ließ sich nachweisen, dass eine Straftat im Alkoholrausch begangen war, kam der 13 berüchtigte Paragraph 51 in Anwendung. Inzwischen lautet erfreulicherweise der Paragraph 330 a des Strafgesetzbuches (vom 24. November 1933): „Wer sich vorsätzlich oder fahrlässig durch den Genuss geistiger Getränke oder durch andere berauschende Mittel in einen die Zurechnungsfähigkeit ausschließenden Rausch versetzt, wird mit Gefängnis bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn er in diesem Zustand eine mit Strafe bedrohte Handlung begeht.“ Hier kommt bis in die Gesetzgebung hinein das sichere Wissen zum Aus-druck, dass allein der bewusste Mensch ein wertvolles Glied der Gemeinschaft darstellt. Wer sich dieser Bewusstseinshelle vorsätzlich oder fahrlässig beraubt, ist in seinem Menschenwert gefährdet, neigt zum Verbrechen und macht sich strafbar. Wir können, lieber Freund, den Menschen getrost als dasjenige Wesen kennzeichnen, das dazu geschaffen ist, bewusst sein Leben und sein Innenschicksal zu gestalten. Ist das aber der Fall, so darf das Bewusstsein nicht allein ein Spiel des Gehirns bleiben, es muss vielmehr hineinleuchten in die Tiefen der Gesamtpersönlichkeit. Außer dem Gehirn gibt es in unserem Leibe ein weiteres wichtiges Zentrum des Nervensystems, das Sonnengeflecht, über das Du auf den nachfolgenden Blättern noch vieles Wichtige erfahren sollst. Die dem Sonnengeflecht unterstellten Lebenserscheinungen verlaufen für gewöhnlich völlig im Dunkel der Bewusstlosigkeit. In dieses Dunkel immer helleres Bewusstseinslicht strahlen zu lassen, soll unsere Aufgabe sein. Wir erobern damit dem Menschen in uns ein wichtiges Neuland. Wenn unser Sonnengeflecht unter die Kontrolle unseres Bewusst-seins gelangt, beherrschen nicht mehr unerwünschte Einflüsse unser Leben, sondern unser Wesen gelangt zu höherer Einheit und Ganzheit. Du kennst ja die leidvolle Gespaltenheit des alltäglichen Lebens: Man „möchte“ – vom bewussten Entschluss her! – gern gut, edel, ruhevoll und rein sein; bei der ersten besten Gelegenheit jedoch geht dann „das Temperament“ mit einem durch, d.h. diejenigen Mächte, auf die unsere bewussten Entschlüsse keinen Einfluss ausüben können, erweisen sich als stärker. So aber darf es nicht bleiben!
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