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Daniel Kabuth
...und dann? Die letzten Dinge regeln
Christlicher Ratgeber im Trauerfall

Taschenbuch November 2015
108 Seiten | ca. 12,0 x 19,0 cm
ISBN: 978-3-96014-038-2


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Wie verhalte ich mich, wenn ein Mensch gestorben ist?
Gibt es Regeln auf dem Friedhof?
Welche Möglichkeiten der Bestattung kommen in Frage?
Muss das Kaffeetrinken nachher wirklich sein?
Welche Worte sind angemessen?
Wer regelt was?

Fragen, die einem im Trauerfall durchaus begegnen.
Dieser Ratgeber zeigt Wege auf, die man gehen kann, wenn man sie gehen muss. Mit über 90 ausgewählten Beispieltexten für den Trauerdruck und persönlichem Fragenbogen zur eigenen Bestattungsvorsorge.

Daniel Kabuth, Jahrgang 1978, verheiratet und Vater einer Tochter, lebt und arbeitet mitten im Ruhrgebiet. Als Bestatter ist sein berufliches Zuhause das Oberhausener Traditionsunternehmen Rademacher Bestattungen. Als Seelsorger und Trauerbegleiter ist er auch als Referent im Bereich der Trauerarbeit mit Jugendlichen und Kindern engagiert und als Ansprechpartner verschiedenster kirchlicher Gruppen und Institution tätig. Durch berufsbegleitende Seminare und Supervisionen, beispielsweise im Zentrum für Trauerbegleitung und Lebenshilfe e.V. in Dresden oder dem Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. in Düsseldorf, bildet er sich kontinuierlich weiter.
15 “Richtig” Anteil nehmen

Nicht selten tauchen Fragen um das „Wie-mache-ich-was?” rund um das Verhalten im Todesfall oder einer Trauerfeier und deren Rituale auf. Wie soll man mit den Trauernden oder der eigenen Trauer umgehen und wie erst mit dem Toten? Das Leben, das bisher so vertraut war, wird auf einmal fremd. Nichts ist mehr so, wie es mal war. Von jetzt auf gleich ist alles anders. Im Umgang mit Betroffenen ist manches Mal eine Unsicherheit da bezüglich der Formen und Rituale um ein Begräbnis. Traditionen, die früher zum Leben dazu gehörten, sind uns augenscheinlich fremd geworden. Rituale haben einen tiefen Sinn und helfen, Trauer zu verarbeiten um letztendlich einen Weg zurück ins Leben zu finden. Unter dem Begriff Ritual versteht man im Zusammenhang mit Trauer und Abschied ein besonderes Verhalten oder eine besondere Handlung, beispielsweise der Erdwurf am offenen Grab. Mit den eigenen Händen gibt man den Leib der Schöpfung zurück, so wie es in der Heiligen Schrift in 1. Mose 3. 19 nachzulesen ist: „…bis du zurückkehrst zur Erde, von der du genommen bist. Denn Staub bist du, und zu Staub wirst du werden.“ Kurzum, die bekannten Worte: „Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub.“ Oder das mittlerweile gängige Streuen von Blütenblättern in das Grab. Diese Geste symbolisiert das wohl behütete Zudecken mit leichten Blütenblättern. Aber auch das Anzünden einer Kerze hat einen symbolischen und einen rituellen Charakter. Die brennende Kerze ist das Symbol für Wärme, Licht und Leben, aber auch für Vergänglichkeit. Sie verbrennt und auch ihr Leben weicht. Auch das Schreiben eines Briefes oder das Malen eines Bildes, um es dem Verstorbenen auf seiner letzten irdischen Reise mitzugeben, hat einen hohen rituellen Wert für die Hinterbliebenen, die sich meist in einer besonders emotionalen Phase des Trauerprozesses befinden.

Kondolieren ist Mitgefühl zeigen. Wie mache ich es richtig?
Im Kondolieren drückt man seine persönliche Anteilnahme aus. Das ,,Wie” ist hierbei jedoch von besonderer Bedeutung. Wer eine Traueranzeige in Form von Trauerpost erhält, sollte umgehend sein Beileid durch eine Karte oder einen Brief aussprechen. Einen Trauerbrief per eMail oder SMS zu beantworten, wäre ganz sicher unangemessen. Eine telefonische Reaktion setzt durchaus ein eher engeres Verhältnis zum Trauerhaus voraus. Einige Zeilen in Form eines Briefes oder einer Karte ist ganz sicher der richtigere Weg.

17. Beispieltexte für den Trauerdruck

Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben, so lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben.
Nikolaus Lenau

Und am Ende meiner Reise hält der Ewige die Hände und er winkt und lächelt leise– und die Reise ist zu Ende.
Matthias Claudiu

Wie schön muss es erst im Himmel sein, wenn er von außen schon so schön aussieht!
Astrid Lindgren

Das erste was ich mache wenn ich in den Himmel komme? Dich suchen!
unbekannter Verfasser

Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur kann uns scheiden von der Liebe Gottes.
Römer 8 aus 38, 39

Herr, du bist unsere Zuflucht für und für.
Psalm 90, 1

Ihr seid jetzt traurig, aber ich werde euch wiedersehen. Dann wird euer Herz sich freuen, und eure Freude wird euch niemand nehmen.
Johannes 16, 22

Geich wie die schimmernden Sterne erblassen, strahlet der leuchtende Morgen sie an, wirst du die Welt und ihr Tagwerk verlassen. Eines besteht; was du liebend getan!
Horatius Bonar

Machtvoll erklingt schon auf irdischer Schwelle, Loblied des Himmels, dein Siegesgetön.
Gotthold Schmid

Verabschieden bedeutet auch, sich auf die nächste Begegnung zu freuen.
unbekannter Verfasser

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